Bewirtschaftung

Bewirtschaftung

Waldpflege

Die Waldflächen der Burgergemeinde Herzogenbuchsee werden als Dauerwald bewirtschaftet. Das hiesst, wenn immer möglich werden standortheimische Baumarten in einer natürlichen Verteilung von Nadel- und Laubholz gefördert.

Die Naturverjüngung hat Vorrang vor dem Anpflanzen von Baumarten. Es sei denn, Samenbäume gewünschter Arten wie zum Beispiel der Eiche fehlen im Bestand.  

Bei der Pflege des Waldes werden natürliche Prozesse genutzt. Angestrebt wird ein kleinflächiges Mosaik an Altersstufen und eine bodenschonende Nutzung.
 

Definition «Dauerwald»

Im naturgemäss bewirtschafteten Wald, im Dauerwald, werden keine flächigen Hiebe durchgeführt. Die hiebsreifen Bäume werden einzelstammweise genutzt. Dies führt zu einer altersmässig gemischten Struktur, welche die Bodenfruchtbarkeit erhält oder steigert, die selbsttätige Walderneuerung sichert, sowie eine dauernd hochwertige Holzqualität und die Betriebssicherheit optimiert. Damit ist die Basis für eine hohe Witschaftlichkeit gelegt. Darüber hinaus entsteht ein multifunktionaler und sozial verträglicher Wald.
 

Ein paar Kennzahlen

Waldfäche der Burgergemeinde:  208.8 ha davon 4 Alt- und Totholzinseln(*) von total 8.4 ha
Durchschnittlicher Hiebsatz:  2'400 m3
Holzschnitzel hergestellt 2024:  3'500 m3

Pflanzung Jungbäume:  Im Durchschnitt weniger als 100 im Jahr. Die gewählte Nutzungsstrategie setzt auf Naturverjüngung. Ausnahmen sind das Anlegen von Klimawaldflächen mit entsprechend geeigneten Baumarten. 

(*) Alt- und Totholzinsel: keine Hieb- der Pflegeeingriffe während 25 Jahren 

 

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